Mobiler Dienst der Hartwig-Claußen-Schule

Der Mobile Dienst unserer Schule berät hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler, die im Rahmen der inklusiven Beschulung eine Allgemeine Schule besuchen. Unser Ziel ist es, möglichst optimale Bedingungen herzustellen, damit gemeinsames Lernen gelingt.

Der Schwerpunkt der Arbeit des Mobilen Dienstes ist die Beratung. Wir sind Ansprechpartnerinnen für hörgeschädigte Kinder und Jugendliche, deren Eltern sowie Schulleitungen und Lehrerinnen und Lehrer der Allgemeinen Schule.

 

1.) Arbeitsweise des Mobilen Dienstes:

Sonderpädagogische Unterstützung erfolgt im Rahmen von Prävention und Intervention.

Präventive Beratung („Erstberatung“) findet in der Regel vor der Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung statt. In der präventiven Beratung erfolgt eine Hospitation und ein erster Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen der Allgemeinen Schule über die schulische Situation des Kindes / des Jugendlichen im Kontext der Hörschädigung. Darüber hinaus informieren wir über die zentralen Aspekte im Umgang mit Hörgeschädigten mit dem Fokus „Unterricht und Schule“.

Wenn sich im Rahmen der präventiven Beratung herausstellt, dass ein dauerhafter Beratungsbedarf durch den Mobilen Dienst besteht, kann die Feststellung eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung beantragt (BasU) werden. Der Mobile Dienst  unterstützt und berät die Allgemeine Schule bei dem Feststellungsverfahren auf Feststellung.

Wenn ein BasU im Bereich „Hören“ festgestellt wurde, bietet der Mobile Dienst eine kontinuierliche Beratung für die hörgeschädigte Schülerin/ den hörgeschädigten Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer der Allgemeinen Schule. Die Gewichtung der Maßnahmen richtet sich individuell nach dem aktuellen Beratungsbedarf.

 

 

2.) Aufgaben des Mobilen Dienstes

Das Beratungsdreieck beschreibt die Tätigkeitsfelder und die Beratungsschwerpunkte des Mobilen Dienstes:

 

 
 

Zu den Inhalten der genannten Beratungsschwerpunkte gehören…

 

…bei Hörschädigungen und deren Auswirkungen

  • Unterrichtshospitation und -beratung
  • Beratung zum Nachteilsausgleich
  • Aufklären über Hörschädigung
  • Klasseninformationsstunden zum Thema „Hören“
  • Beratung bei Schulwechsel
  • Hörtaktik

 

…bei Identität

  • selbstständiges Vertreten eigener Interessen und Bedürfnisse seitens des hörgeschädigten Kindes oder Jugendlichen
  • altersgerechtes Verständnis der Hörbehinderung
  • Sozialisation der Klassengemeinschaft bzgl. der Behinderung
  • realistisches Einschätzen eigener Fähigkeiten und Bedürfnisse

 

…bei Technik

  • hörtechnische Hilfen und deren Einsatz im Unterricht
  • Optimierung der Klassenraumakustik

 

Weitere Aufgabenbereiche des Mobilen Dienstes sind:

  • interdisziplinäre Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen (z.B. Hörgeräte-Akustikern, Ärzten und Logopäden)
  • Austausch mit Schulträgern (z.B. bei raumakustischen Maßnahmen)
  • Fortbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer der Allgemeinen Schule
  • Besprechung von Förderangeboten für betroffene Schülerinnen und Schüler
  • Kontakt- und Informationsveranstaltungen für hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien
  • Elternabende
  • Beratungs- und Hospitationsangebote an der Hartwig-Claußen-Schule für hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer der Allgemeinen Schule

 

 

Antrag auf Beratung hier bitte herunterladen!